Projekte

Qualitätsprojekte mit UNHCR

2014 wurde das Projekt „Strukturierung, Automatisierung und Realisierung einer gesamtheitlichen Qualitätssicherung im Asylbereich – STARQ-II“ fortgesetzt. Ziel ist es, die Festigung und Weiterentwicklung der behördeninternen Maßnahmen und Systeme zur Qualitätssicherung bundesweit in den Organisationseinheiten des BFA zu unterstützen. Das BFA beteiligt sich außerdem am UNHCR-Projekt zur Sicherung von Qualitätsstandards bei der Dolmetschleistung im Asylverfahren. Im Rahmen des Projekts QUADA –Qualitätsvolles Dolmetschen im Asylverfahren – sollen Dolmetschtätigkeiten und Kommunikationsbedingungen im Bereich Fremdenwesen und Asyl nachhaltig verbessert werden. Im Zuge des Projekts wurden bereits zwei Workshops am 7. November 2014 in Wien und am 14. November 2014 in Salzburg angeboten. Zudem wurde ein Trainingshandbuch für Dolmetscherinnen und Dolmetscher erstellt. Langfristiges Ziel ist die nachhaltige Errichtung eines Fortbildungsprogrammes für Dolmetscher, die für das BFA tätig sind.


Vom Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) kofinanzierte Projekte

Neben dem Schulungsprogramm 2014 wurden vom EFF Länderinformationen zur sozio-ökonomischen Lage in ausgewählten Herkunftsländern kofinanziert. Erstellt wurden Länderberichte bezüglich der Länder Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan, Tunesien, Usbekistan. 2014 wurde auch das Projekt IBEMA – Identifizierung von (potenziellen) Betroffenen des Menschenhandels im österreichischen Asylverfahren gestartet. Ziel des Projekts der Internationalen Organisation für Migration (IOM) war es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BFA sowie der Bundesbetreuungsstellen im Erkennen von (potenziellen) Betroffenen des Menschenhandels zu sensibilisieren. Das Projekt soll 2015 fortgesetzt werden.