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Mediale Vorwürfe – BFA-Regionaldirektion Tirol reagiert mit Leserbrief

In den letzten Wochen war die BFA-Regionaldirektion Tirol mit Vorwürfen in Bezug auf die Absage einer Weihnachtsfeier konfrontiert. Dazu wurden zwei Artikel in der Tiroler Tageszeitung veröffentlicht, worauf das BFA nun reagierte.

Dem BFA wurde vorgeworfen, dass die Absage dieser privaten Weihnachtsfeier aufgrund des in dem betroffenen Gasthaus angestellten Lehrlings, der einen negativen Asylbescheid erhalten hatte, erfolgte. Darauf reagiert der Regionaldirektor in Form eines Leserbriefes, welcher in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung veröffentlicht wurde:

Zu Ihrer Berichterstattung vom 27.11.2018 unter dem Titel "Weihnachtsfeier für Asyl-Beamte abgesagt" und ihrem Bericht vom 28.11.2018 unter dem Titel "Bangen in Telfs, Kritik am BFA" möchte ich zur sachlichen Richtigstellung Folgendes mitteilen:
Bei der geplanten Weihnachtsfeier handelte es sich nicht um die offizielle Weihnachtsfeier des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl, Regionaldirektion Tirol, sondern um eine private kleine Weihnachtsfeier dortiger Kanzleimitarbeiter.
Die Stornierung dieser Weihnachtsfeier steht entgegen der Berichterstattung in keinem Zusammenhang mit Herrn Abraham Okojie, der im Deck 47 als Lehrling beschäftigt wurde. Die Stornierung steht auch in keinerlei Zusammenhang mit dem Lokal, dem Lokalbetreiber oder sonstigen Personen. Der Vorwurf, mit der Stornierung der Weihnachtsfeier durch Entzug des Auftrags das Lokal "bestrafen" und eine "demokratiepolitische Attacke" ausüben zu wollen, ist eine emotionale und haltlose Unterstellung, die seitens der BFA Regionaldirektion Tirol entschieden zurückgewiesen wird.
Die BFA Regionaldirektion Tirol hat einen klaren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Die Umsetzung dieses gesetzlichen Auftrages und die Führung aller Verfahren im Zuständigkeitsbereich der Regionaldirektion Tirol erfolgen nach objektiven und rechtsstaatlichen Grundsätzen. In der konkreten Umsetzung des gesetzlichen Auftrages gab und gibt es in der BFA-Regionaldirektion Tirol zu keiner Zeit politische Weisungen "aus Wien"– Sachlichkeit, Objektivität und Rechtsstaatlichkeit bilden die Grundpfeiler der täglichen Arbeit des Amtes. Zu diesen Werten stehe ich persönlich wie auch als Tiroler Regionaldirektor des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl.

Mag. Arno Nitzlnader
Regionaldirektor Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl Tirol,
6020 Innsbruck


Artikel 16504
vom Mittwoch, 05.Dezember 2018, 10:02 Uhr

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