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Enge Zusammenarbeit zwischen EASO und FRONTEX

Am 8. Februar 2017 fand die erste gemeinsame Management-Board-Sitzung zwischen der Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO) und der EU-Grenzschutzagentur FRONTEX statt. Im Rahmen des Arbeitstreffens diskutierten die Leiter der Grenzschutz- und Asylbehörden der EU-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter von Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz über die Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden Agenturen für ein gemeinsames Migrationsmanagement in Europa.

Aufgrund der Vielzahl an Akteuren auf dem Gebiet der Migration, ist enge Kooperation und Koordination untereinander erforderlich. Im Mittelpunkt des Arbeitsgesprächs standen daher neben der verstärkten Zusammenarbeit der beiden Agenturen im Bereich der eingerichteten Hotspots in Griechenland und Italien, der Austausch von Daten sowie eine engere Vernetzung, um Überschneidungen zu vermeiden. Insbesondere zu Analysen und Berichterstattungen im Rückkehrbereich sind die Agenturen nun gefordert Synergien zu nutzen und Lücken zielführend zu schließen.

Die Exekutivdirektoren der beiden Agenturen unterzeichneten gemeinsam den Kooperationsplan für die Jahre 2017-2018, der unter anderem eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Informationsaustausch und Aus- und Fortbildung vorsieht. "Das heutige Treffen ist ein wichtiger Schritt, um künftige Aufgaben gemeinsam effizienter gestalten zu können. Eine enge und intensive Kooperation zwischen EASO und FRONTEX ist das Schlüsselelement zu Bewältigung der Herausforderungen im Migrationsbereich in Europa", sagte der BFA-Direktor Mag. Wolfgang Taucher in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender von EASO.


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vom Donnerstag, 09.Februar 2017, 14:05 Uhr

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